Am Rieser Flugplatz in Nördlingen wurden die Start- und Landebahnen erneut zur Rennstrecke – 1,6 Kilometer Hochgeschwindigkeits-Rundkurs, aufgebaut vom Team von SAKER Sportscars. Wo sonst Flugzeuge rollen, zogen diesmal kompakte Rennboliden ihre Linien. Mitten im Feld: die LegendCars Deutschland, die sich als echter Publikumsmagnet präsentierten.
Der Tag begann mit nassem Asphalt, doch pünktlich zur Ausfahrt riss der Himmel auf. Als die Strecke abtrocknete, zeigte sich, warum LegendCars so schnell ein Grinsen ins Gesicht zaubern: kurzer Radstand, geringes Gewicht, präzise Reaktionen, kerniger Sound – Du spürst jede Bodenwelle, jede Lenkeingabe, jede saubere Linie. Wer konzentriert bremst und früh ans Gas geht, erarbeitet sich Meter um Meter. Das Ergebnis: ehrliches Racing mit direktem Feedback, nah am Asphalt und nah am Gefühl.
Ein besonderes Ausrufezeichen setzte Jonathan Maier aus Baden-Württemberg. Der junge, erfolgreiche Kartfahrer nutzte die Chance für seine erste Testfahrt im LegendCar – unterstützt vom Vater und vom gesamten Team. Nach wenigen Kurven war klar: Der Funke ist übergesprungen. Souveräne Runden, spürbares Gefühl fürs Auto – und am Ende dieses breite Grinsen, das man nur aus der Boxengasse kennt. LegendCars-Fieber ist ansteckend, vor allem, wenn die Bedingungen sich binnen Stunden von feucht auf schnell drehen.
DMV BW LegendCars Cup
Neben dem Fahren ging es an diesem Tag auch um die nächsten Schritte für die Serie. Die Vorstandschaft des DMV Landesverband Baden-Württemberg war vor Ort, um gemeinsam mit LegendCars e. V. und SAKER Sportscars über neue Eventformate zu sprechen. In konstruktiver Runde wurden erste Pläne für einen DMV BW LegendCars Cup geschmiedet – Meisterschaftsläufe ab 2026, aufgeteilt in drei Altersklassen. Die Botschaft ist klar: Bezahlbarer Motorsport mit klaren Strukturen und viel Fahrzeit soll in Baden-Württemberg ein festes Zuhause bekommen. Die Weichen sind gestellt.

Für Dich als Rundstrecken-Fan bedeutet das: LegendCars bleiben greifbar – du siehst sie, hörst sie, kannst sie erleben. Die Einheitsbasis sorgt für dichte Felder, die kurze, technisch klare Strecke am Flugplatzformat fordert saubere Linienwahl und präzises Racecraft. Genau diese Mischung macht den Reiz aus: viel Racing pro Minute, wenig Leerlauf, viel Lernen. Und das Ganze mit einem Rahmen, der organisiert ist und Spaß zulässt – denn genau so fühlt sich „von der Strecke für die Strecke“ an.
Dass der DMV BW sich aktiv einbringt, ist ein wichtiges Signal. Die Gespräche mit LegendCars e. V. und SAKER Sportscars zeigen, in welche Richtung es geht: klare Termine, klare Klassen, klare Abläufe – und dazu die Meisterschaftsperspektive ab 2026. Für Clubs bedeutet das: verlässliche Planung, attraktive Formate. Für Fahrer bedeutet es: Runden sammeln, Erfahrung aufbauen, Spaß am Zweikampf haben – und sich auf Titelchancen vorbereiten. Für die Community bedeutet es: wachsende Sichtbarkeit einer Serie, die Ehrlichkeit auf der Strecke über Marketing-Hype stellt.

Der Trackday selbst war die beste Werbung
Viel Fahrbetrieb, sonnige Fenster für schnelle Zeiten und genügend Ruhe, um Set-up-Schritte zu testen. Wer am Zaun stand, bekam kernigen Sound und kompakte Fahrzeuge im Retro-Look – doch das Entscheidende passierte in den Bremspunkten, am Scheitel und am Kurvenausgang. Genau dort, wo Du aus spürbarer Mechanik und sauberer Technik Deinen Rhythmus machst. LegendCars rocken den Rollweg – und sie tun es so, dass Zuschauer, Teams und Nachwuchs gleichermaßen Lust auf mehr bekommen.
Fazit
Der Flugplatz-Kurs in Nördlingen hat gezeigt, wie lebendig und zugänglich LegendCars-Racing sein kann. Mit DMV BW an Bord und dem klaren Ziel, ab 2026 Meisterschaftsläufe in drei Altersklassen zu fahren, wächst aus einem starken Trackday eine noch stärkere Perspektive. Halte Dir die nächsten Termine frei – hier entsteht etwas, das Breitensport und Rennleidenschaft in Baden-Württemberg auf die Strecke bringt. Let’s race!
Quelle: legendcars.de, Bilder: Tobias Pinn




